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Verbesserungen im Urhebergesetz – ab März gilt § 60a UrhG

Fragen rund um das Urheberrecht sind für Universitäten von enormer Bedeutung. Ende 2016 sorgten sich Studierende und Lehrende an der TU Braunschweig gleichermaßen, dass über Stud.IP bereitgestellte Dokumente möglicherweise in großer Zahl gelöscht werden müssten. Wir berichteten hier. Dies ist glücklicherweise nicht eingetreten, die Dringlichkeit einer zeitgemäßen Regelung wurde jedoch allen Beteiligten vor Augen geführt und resultierte in einer Änderung des Urheberrechtsgesetzes.

Ab März 2018 wird § 52a UrhG von § 60a UrhG abgelöst. Die Neuerungen sehen vor, dass geschützte Werke einfacher und in größerem Umfang für nicht-kommerzielle Lehr- und Forschungszwecke verwendet werden können. So können beispielsweise Ausschnitte aus aktuellen Kinofilmen im Hörsaal gezeigt werden, Lehrende können Medien hochschulweit besser miteinander teilen, auch Creative-Commons-Lizenzen werden vom Gesetzgeber gewürdigt. Eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen finden Sie hier.

In Kooperation mit dem ELAN e.V. bietet die TU Braunschweig zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Hier erfahren Lehrende, wie sie Studierenden urheberrechtlich geschützte Inhalte zugänglich machen dürfen, ohne vorher die Erlaubnis des Urhebers einzuholen. Die Vortragenden sind Dr. Janine Horn, Leitern des ELAN-Kompetenzbereichs „Rechtsfragen des E-Learning“, sowie Katrin Stump, Direktorin der Universitätsbibliothek Braunschweig.

Ort: Aula, Haus der Wisenschaft, 3. OG

Zeit: 26. Februar, 14:00-15:30 Uhr

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