Augenblick! Virtual, Augmented und Mixed Reality auf dem Prüfstand

Im Diskurs um den Einsatz virtueller und hybrider Realitäten in der Lehre, trafen sich Mitarbeitende des Verbundprojekts eCULT+ zu einem Workshop im Lehrstudio des Altgebäudes der TU Braunschweig, um VR- und AR-Technologien auszuprobieren und den Mehrwert bestehender Lehrkonzepte in diesem Gebiet zu erörtern.

 

 

Durchgeführt wurde der Workshop von Jennifer Olearczyk aus dem Bereich Medienbildung, die unter anderem über technische Grundlagen, Einsatzszenarien und Diskursfragen informierte. In einer anschließenden Hands-on Phase, stellten Mitarbeiter der teach4TU-Innovationsprojekte „TeachAR – Lernen und Lehren in der erweiterten Realität“ (Jun.-Prof. Dr. Oliver Bodensiek, Prof. Dr.-Ing. Marcus Magnor – Lehrstuhl für Fachdidaktik der Naturwissenschaften, Institut für Computergraphik) und „Vom Bild zum 3D-Modell – virtuell und interaktiv“ (Prof. Gerke – Institut für Geodäsie und Photogrammetrie) technisches Equipment zur Verfügung und leiteten die Workshopteilnehmenden zur praktischen Nutzung an. Ausprobiert wurden sogenannte AR-Brillen, welche die Realität mit virtuellen Elementen verbinden und VR-Cardboard-Halterungen, welche via Handy, computergenerierte 3D-Modelle als virtuelle Umgebung erfahrbar machen. Der Bereich Medienbildung stellte zudem VR-Brillen zur Verfügung, anhand derer die authentische Wirkung von virtuellen Welten demonstriert wurde.

 

 

Besonderer Wert wurde auf die Reflexion bestehender Lehrszenarien gelegt. Analysiert wurden dazu beispielsweise der Einsatz von 360°-Videos in der Sprachvermittlung, die Muttersprachler in ihrer gewohnten Umgebung zeigen sowie der Einsatz von VR-Brillen in der Lehramtsausbildung, welche interaktive Lehrsituationen für Studierende in virtuellen Klassenzimmern erlauben. Die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Szenarien, zeigte den Workshopteilnehmenden die Potentiale aber auch die Herausforderungen der verschiedenen Technologien sowie ihres sinnvollen didaktischen Einsatzes auf.

Abschließend bewerteten die Teilnehmenden Virtual, Augmented und Mixed Reality als grundlegend vielversprechende Technologien, die es individuell auf ihren Mehrwert für die Lehre zu prüfen gilt. Wir freuen uns auf weitere Schritte.

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