Fellowship: MIT Media Lab und Harvard University

Das Digital Learning Transfer Fellowships, erlaubt es Mitarbeitern des Bereiches Medienbildung, Projekte und Institutionen mit Medienbezug in Deutschland, Europa und den USA zu erkunden.

Zuletzt besuchte Jennifer Olearczyk das MIT Media Lab in Boston und hospitierte zudem in Vorlesungen und Laboratorien des Massachusetts Institute of Technology und der Harvard University. Ziel war es, sich mit Spezialisten aus dem Bereich Virtual-, Augmented- und Mixed Reality (VR, AR, MR) sowie Smartsensors zum Einsatz innovativer Technologien und Software an Hochschulen, auszutauschen.

Begleitet wurde der Aufenthalt von der Learning Initiative des MIT Media Labs. Den zahlreichen, technologisch orientierten Forschungsgruppen des Labs übergeordnet, widmet sich die Initiative dem interdisziplinären Schwerpunkt des Lernens. In dieser Funktion betreut und fördert sie unter anderem individuelle lehrbezogene Forschungsvorhaben innerhalb der Gruppen.
Der Leiter der Initiative, Philipp Schmidt, ermöglichte einen vielfältigen Einblick in die Arbeit mit neuen Technologien im Lab und an der Universität. Im Labor selbst konnte vor allem neu entwickelte Software erprobt, und deren individueller Einsatz in Forschung und Lehre diskutiert werden.
Die praktischen Entwicklungen reichen von speziell für den MINT-Bereich angefertigten, kollaborativen AR-, VR- und MR-Tools, die bestehende Lehrmodule ergänzen, bis hin zu universellen Anwendungen, die beispielsweise das Konstruieren von individuellen virtuellen Welten in Echtzeit ermöglichen, während Menschen sich in diesen aufhalten.

 

 

An der Harvard University fand unter anderem ein reger Austausch mit Visualisierungs- und IT-Experte Rus Gant statt. Er begleitet diverse Lehrveranstaltungen, die mit immersiven Medien wie VR und AR unterstützt werden. Zudem ist er beteiligt an Projekten zur Virtualisierung von archäologisch relevanten Orten, wie dem Gizeh-Plateau bei Kairo. Jene Orte werden auf diese Art für Lehrveranstaltungen „erfahrbar“ gemacht.

 

 

 

Der Bereich Medienbildung profitiert von diesen Einblicken hinsichtlich seines Fachwissens und seinem Gespür bezüglich künftiger Einsatzszenarien von immersiven Medien im Hochschulkontext. Dies stärkt nicht nur unsere Informations-, Beratungs- und Qualifizierungskompetenz an der TU Braunschweig, sondern auch die Beteiligung am fachlichen Diskurs.

Großer Dank gilt Philipp Schmidt, Scott Greenwald und Rus Gant, die diesen Aufenthalt mitgestaltet und bereichert haben.

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