Vom Bild zum 3D-Modell – virtuell und interaktiv

Die Photogrammetrie ist die Wissenschaft, die sich mit der Ableitung von Objektgeometrie und Semantik aus Bildern befasst. In der Lehre des Instituts für Geodäsie und Photogrammetrie müssen insbesondere die mathematischen Beziehungen zwischen Kamerageometrie und Objektraum vermittelt werden. Hierbei gibt es einige grundlegende Konzepte, die – einmal von den Studierenden verstanden – auf nahezu alle Fragestellungen in der Praxis und Fachwissenschaft angewendet werden können. In diesem Projekt werden die notwendigen geometrischen Grundlagen mit Hilfe moderner technologischer und didaktischer Methoden vermittelt. Es zeichnet sich durch seine lernortunabhängigen Komponenten aus, die ein interaktives 3D-Lernerlebnis mit Hilfe von moderner VR-Technologie (VR: Virtuelle Realität) und digitalen Unterrichtsmaterialien ermöglichen. Kontaktstunden werden für klassische Vorlesungen, aber auch zur Vor- und Nachbereitung der selbständigen Arbeit mit den digitalen Medien genutzt. Alle Vorlesungen werden zusätzlich als sogenannter „Screencast“ in Videoform angeboten. Diese Komponenten – VR zur Visualisierung geometrischer Zusammenhänge und das digitale Lehrmaterial – ermöglichen es den Studierenden, neben der Vorlesung selbstbestimmt die Theorie zu erleben und das Verständnis für die vermittelten Inhalte zu vertiefen.

Informationen

Ausführende Einrichtung: Institut für Geodäsie und Photogrammetrie
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Gerke
Projektbetreuung: Isabelle Dikhoff , Yahya Ghassoun
Zielgruppe: Bauingenieurwesen, Umweltingenieurwesen
Veranstaltungstyp: Vorlesung, Übung
Gruppengröße: 20–30 (Master-Vertiefung), anschließend 250–300 (1. und 2. Semester)