Interaktive Lehrinhalte erstellen mit Captivate

Adobe Captivate erinnert von der Grundstruktur der editierbaren Folien her an Microsoft Powerpoint und wird zunehmend in der Hochschullehre eingesetzt. Mit Captivate hat man über die reine Präsentationsfunktion hinaus ein Autorenwerkzeug zur Bearbeitung interaktiver Multimediainhalte zur Hand. Es gibt viele Möglichkeiten, um Animationen, Videos und Audiokommentare zu komplexen Lehrinhalten zu verknüpfen.

Eine Testversion der Software ist direkt beim Hersteller erhältlich. Mitarbeiter entsprechender Hochschulen können die Vollversion vom Software-Portal Niedersachsen für Forschung und Lehre beziehen. Captivate ermöglicht responsives Design, das heisst, Inhalte können auch für Smartphones und Tablets gestaltet werden. Ein nützlicher Zusatz ist die Captivate Draft App, mit der auf dem iPad Entwürfe und Ideen festgehalten und danach in Captivate importiert werden können.

Die Einarbeitung in die vielen Funktionen des Programms ist vergleichsweise aufwendig und lohnt sich dann, wenn man anspruchsvolle interaktive Inhalte erstellen und genau konfigurieren möchte. Zur unkomplizierteren Produktion, etwa von Screencasts, eignet sich beispielsweise Adobe Presenter, eine reduzierte Version von Captivate, besser (siehe Artikel zu Screencasts). Captivate ist für die Betriebssysteme Windows und macOS erhältlich, Captivate Draft bisher nur für iOS.

Hier finden Sie ein kurzes Einführungsvideo in englischer Sprache:

Ein Hands-on Tutorial in deutscher Sprache bietet diese informative Videoserie:

Für Adobe Captivate gelten die allgemeinen Datenschutz- und Nutzungsbedingungen der Firma Adobe. Mit der Nutzung der Online- und Clouddienste, z.B. „Captivate Prime“, werden der Firma Adobe und ggf. assoziierten Unternehmen eine weitreichende Nutzungslizenz an den übermittelten Inhalten gewährt. Weitere Informationen finden sie hier: http://www.adobe.com/de/legal/terms.html sowie http://www.adobe.com/de/privacy.html

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